Wie fange ich mit dem Aufräumen an - Unsere Aufräumtipps

Eigentlich sollte man meinen, Aufräumen und Ausmisten sei keine Raketenwissenschaft… Dennoch fällt es uns oft schwer, den Anfang zu machen und uns konsequent von Dingen zu trennen, die wir doch eigentlich überhaupt nicht benötigen. 

In unseren Beiträgen zeigen wir dir regelmäßig, wie du es dennoch schaffen kannst, dich von Unwichtigem zu trennen, Ordnung zu schaffen und dich “leichter” zu fühlen. Hier kommen unsere ersten Tipps, um mehr Ordnung in deinem Alltag zu integrieren: 

 

1. Stück für Stück - oder: realistische Ziele setzen

Es ist unrealistisch zu sagen “heute räume ich den ganzen Dachboden auf” - denn eine so große Arbeit an nur einem Tag zu erledigen, ist meist viel zu viel und frustriert, wenn der Haufen Unordnung am Ende noch größer zu sein scheint. Überlege dir lieber Teilziele oder nehme dir an mehreren Tage immer einzelne Teilbereiche vor. 

Es kann zum Beispiel sinnvoll sein zu sagen “an jedem Tag miste ich einen Küchenschrank aus” oder “heute räume ich den Badezimmerschrank auf”. So hast du am Ende des Tages definitiv ein Erfolgserlebnis und bleibst motiviert weiter aufzuräumen. 

Abgesehen davon lassen sich kleine Aufräumpakete auch viel besser in einen stressigen und vollgepackten Alltag integrieren. 

So könnte ein Beispielplan zum Thema “Küche ausmisten” aussehen: 

Montag: Aufräumen der Geschirrschubladen (Teller, Schüsseln usw.)
Dienstag: Aufräumen und Sortieren der Besteckschubladen
Mittwoch: Kühlschrank putzen, ausmisten und sortieren
Donnerstag: Gläser, Tassen und Becher ausmisten und sortieren
Freitag: sonstige trockene Vorräte aussortieren und ordnen

 

2. Alles hat seinen festen Platz

Damit das Chaos in großem Umfang gar nicht erst entsteht, solltest du dir angewöhnen für alles einen festen Ort zu haben - das ist jedoch oft leichter gesagt als getan! 

Oftmals gibt es vielleicht bereits einen festen Schrank oder eine feste Schublade für die Dinge, aber diese Orte sehen meist innerhalb kürzester Zeit wieder unordentlich und chaotisch aus. Das kennen auch wir nur zu gut!

Ein guter Ansatz um für mehr Ordnung in Schränken zu sorgen, ist diese Orte weiter mit Hilfe von Boxen und Körben zu ordnen und zu strukturieren. 

Es ist sehr hilfreich, wenn z. B. Unterwäsche-Schubladen mit Hilfe von praktischen Organizern vorstrukturiert werden und so die Verlockung, Socken und Slips einfach reinzustopfen minimiert wird. Oder es ist ebenfalls hilfreich, wenn deine Vorräte im Hauswirtschaftsraum mit praktischen Boxen nach Typ geordnet werden, z. B. indem du Boxen für “Nüsse und Saaten”, “Konserven”, “Pasta”, “Getreide und Backzutaten” oder andere für dich wichtige Kategorien in die Schränke stellst. Diese Boxen solltest du idealerweise etikettieren oder beschriften, damit auch andere Familienmitglieder direkt wissen, wo die Dinge ihren Platz haben. 

Aufbewahrungsbox zum Ordnen von Badezimmerutensilien und Pflegeprodukten Aufbewahrungsboxen zum Ordnen von Schubladen und Kommoden Aufbewahrungsboxen in verschiedenen Größen für mehr Überblick in Schränken

 

3. Für Notfälle: die “Gerümpel-Schublade”

Du kennst es sicherlich: das Haus sieht völlig chaotisch aus, es hat sich aber spontaner Besuch angekündigt und du kannst jetzt beim besten Willen nicht mehr “alles an seinen richtigen Platz stellen”. Anstatt nun die Dinge hier und da in die Ecke oder schnell an ihren halbwegs richtigen Platz zu stellen, solltest du dir einen festen Platz für “Kurzzeit-Chaos” zulegen.

Das kann zum Beispiel eine Schublade sein oder aber auch die Wäschewanne, mit der du die Dinge kurzzeitig einsammelst und aus dem direkten Sichtbereich für deinen Besuch räumst.

Wichtig ist aber natürlich diese Gerümpel-Schublade oder Wäschewanne sehr zeitnah dann auch wieder aufzuräumen :)